Digital Innovation LAB in Hamburg eröffnet

Das „Di-Lab“ will Hamburger Startups auf den Weg bringen. EU-Digitalkommissar Günther Oettinger kam zur feierlichen Eröffnung

Der Buzzer wird gemeinschaftlich gedrückt, es erschallt eine Fanfare und damit ist das HSBA Digital Innovation LAB offiziell eröffnet. Das neue „Di-Lab“ soll als Spin-In-Centre „Corporate Garage“ interne Startups auf den Weg bringen und verbindet dabei als Transfereinrichtung kreative Ideen und innovative Geschäftsmodelle mit wissenschaftlichen Erkenntnissen einer anwendungsorientierten Hochschule wie der HSBA Hamburg School of Business Administration.

Startups und klassische Akteure der Wirtschaft verbinden

EU-Digitalkommissar Günther Oettinger, der am Montagabend zur feierlichen Eröffnung gekommen war, betonte den Vorteil der unmittelbaren Nähe zu Wirtschaft und Politik – Handelskammer und Rathaus liegen gleich gegenüber – wie auch die Vorzüge des Gebäudes des Handelskammer InnovationsCampus (HKIC) selbst. „Das schafft eine räumliche Plattform für ein Netzwerk, das Startups mit klassischen Akteuren der Wirtschaft verbindet,“ sagte er zur Eröffnung. Handelskammer Präses Fritz Horst Melsheimer ergänzte: „Ich wünsche mir, dass das Di-Lab die digitale Erleuchtung bringt, die gerade für den Mittelstand wichtig ist.“

Von der Entwicklung neuer Geschäftsideen bis zum Prototypen-Testing

Im Unternehmensalltag bleibt für ungestörtes kreatives Denken nur selten ausreichend Raum und Zeit. Mit dem Di-Lab will die HSBA interessierten Unternehmen nun ein anregendes Umfeld bieten, um mit eigenen Projektteams innovative Ideen voranzutreiben. Die Unterbringung im Lab, die Betreuung und Moderation sowie die inhaltliche Unterstützung durch Professoren und Mentoren aus dem Kreis der HSBA sollen eine entsprechende Atmosphäre schaffen. Von der Entwicklung neuer Geschäftsideen bis zum Prototypen-Testing will das Lab den passenden Raum bieten.

Für jedes Projekt das geeignete Expertenteam

Für jedes Projekt im Di-Lab wird ein Expertenteam aus den 30 HSBA-Professoren sowie den mehr als 120 Lehrbeauftragen zusammengestellt und auf Wunsch durch dual Studierende ergänzt, die neben ihrem Know How als Digital Natives frische Ideen einbringen. Ziel ist die Analyse von Handlungsbedarfen, das Entwickeln, Gestalten und Testen von Ideen sowie das Begleiten von ersten Umsetzungsschritten mit Hilfe gezielter Methoden und Werkzeugen.

„Creativ Space“ und „Working Space“

Zur Verfügung stehen verschiedene Räumlichkeiten mit Arbeitsplätzen für sechs bis 15 Personen. Speziell für kreative Innovationsmethoden wie Design Thinking, Mind Mapping und Brain Storming ist das „Creativ Space“ ausgestattet. Für die digitale Entwicklungsarbeit und die Arbeit der Projektteams bietet der „Working Space“ ein kreatives Umfeld. Workhops und flexibel buchbare Seminare ergänzen die Projekte im Di-Lab.

www.hsba.de/lab

www.hamburg-news.hamburg

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