Innovation Labs – was wo wie?

Die Digitalisierung schreitet voran, die Technologien werden immer raffinierter, Kreativität und Innovation immer wichtiger.
Viele klassische und schon lange bestehenden Unternehmen gründer daher ein „Innovation Lab“ – ein Testlabor, in dem „innovative Produkte entstehen und neue Formen der Zusammenarbeit getestet werden“ sollen.
Die Wirtschaftswoche fasst zusammen, warum die theoretische Idee von Labs und Hubs gut ist, aber viele an der Realität scheitern.

  1. Klare Symbole der Digitalisierung stehen zwar im Mittelpunkt, aber umsetzbare Inhalte gibt es kaum.
  2. Im Vordergrund ist zwar das Neue sichtbar, aber im Hintergrund regiert weiterhin das Alte.
  3. Kein Austausch – durch die klare Abgrenzung vom Innovation Lab zur Mutterorganisation wird Weiterentwicklung verhindert systematische Weiterentwicklung. Diese Abgrenzung verhindert den Austausch – aber der ist wichtig!
  4. Nicht jeder Design Thinking-Workshop führt automatisch zu bahnbrechenden Ideen und Prototypen, nur weil man innovativ dran gearbeitet hat.

Um diese Punkte zu vermeiden, hat die Wirtschaftswoche zusammengefasst, wie Innovation Labs erfolgreich bleiben und worauf man achten muss. Genaueres können Sie hier erfahren.

Die Computerwoche führt währenddessen drei Faustregeln auf, wie Innovation Labs erfolgreich werden – denn wenn zwei so unterschiedliche Unternehmensformen wie etablierte Firmen und junge Startups plötzlich zusammenarbeiten, kann das zu Schwierigkeiten führen. Es stellt sich also die Frage: Wie können diese Unternehmen effektiv zusammenarbeiten? Die drei Faustregeln leiten sich aus einem Projekt der TU Berlin und Campana & Schott ab:

  1. „Klare strategische Ziele definieren“
    • Zunächst auf ein Ziel konzentrieren, und sobald das „läuft“, kann der Fokus auf weitere Ziele gelegt werden.
  2. „Den regelmäßigen Austausch ermöglichen“
    • Der Kulturwandel der eigenen Firma ist meist der Antrieb für ein Innovation Lab – deswegen sind Networking, offene Kommunikation und internes Marketing enorm wichtig.
  3. „Präsenz und Sichtbarkeit schaffen“
    • Eine hybride Innovationseinheit ist empfehlenswert, also neben einer digitalen Plattform auch reale, repräsentativen Räume direkt im Unternehmenssitz.

 

 

 

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