Visa und SatoshiPay arbeiten an neuem Konzept für Micropayments

Das Lesen von Online-Nachrichten gehört für viele längst zum Alltag. Die Einen scrollen nur schnell durch die neusten Updates, um auf dem Laufenden zu bleiben; bei den Anderen stoßen auch längere Hintergrundartikel auf Interesse. Die Inhalte waren lange Zeit kostenlos, doch auch vor den Medienunternehmen macht die Digitalisierung nicht Halt. Auch sie müssen sich überlegen, wie sie auf die neuen Herausforderungen reagieren, um auf dem Markt bestehen zu bleiben.

So experimentieren Online-Nachrichtenportale wie Spiegel Online, sueddeutsche.de, oder taz.de nun mit unterschiedlichen Bezahlmodellen. Doch welches Modell ist wirklich sinnvoll und wie wickelt man die Bezahlung am profitabelsten ab? Daran arbeitet SatoshiPay-Gründer Meinhard Benn. Das Startup hat sich jüngst mit dem Kreditkartenunternehmen Visa zusammengetan. Die Grundidee ist, ein System zu entwickeln, bei dem die Kunden für die einzelnen Artikel zahlen. Geringe Cent-Beträge sind im Rahmen der finanziellen Abwicklung jedoch unrentabel. Genau für dieses Problem hat SatoshiPay eine Lösung entwickelt.

Mit einem Tool in Form eines „Wallets“, das über ein Plugin auf den Webseiten der Online-Nachrichtenportale eingebunden werden kann, werden mehrere Zahlungen kulminiert. Das Startup nimmt dafür eine Gebühr in Höhe von 10%. Visa ist daran interessiert, dass Nutzer über die Visa-Karte ihr „Wallet“ aufladen können, während SatoshiPay intern mit Bitcoin arbeitet. Dies wäre eine Praxis, die auch für Nutzer, die nicht mit Bitcoin vertraut sind, praktikabel und verständlich ist.

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