Wann ist etwas „innovativ“? Ein Einblick

Die Variable „Innovation“ muss man immer im zeitlichen Kontext betrachten. Was ist eigentlich innovativ, wann gilt etwas als Innovation, welche „Erfindungen“ gibt es zu diesem Zeitpunkt bereits? Darüber werden zahlreiche Diskussionen geführt, doch eigentlich gibt es eine klare Definition.

In der Innovationsforschung spielen vor allem Joseph Schumpeter und Zvi Griliches eine wichtige Rolle.
Schumpeter fasste zusammen, dass Unternehmer zwei Dinge gut können: aus Altem etwas Neues kreieren, und Dinge vollenden und fertigstellen. Aus der Umfunktionierung von Dingen, dem besser durchdachten Einsatz von Bekanntem und der Suche nach einem produktiveren Zweck werde Wirtschaftswachstum generiert, so Schumpeter.
Währenddessen begeisterte sich Zvi Griliches, der Erfinder der Innovationsgeografie, für die Verbindung zwischen technologischem Fortschritt – Innovation – und volkswirtschaftlichem Nutzen. Durch seine empirischen Untersuchungen gehört er zu den Gründervätern der Innovationsökonomie.

Eine der wichtigsten Erkenntnisse in der Forschung zur Innovation: Es ist teuer, durch Forschung und Entwicklung Neues zu erzeugen, aber billig, es zu kopieren und nachzuahmen. Es ist deshalb enorm wichtig, die Erfinder und Erfinderinnen in einer Volkswirtschaft zu schützen – ohne das Urheberrecht und das Etikett des „geistigen Eigentums“ hätte niemand mehr die Motivation, die Gesellschaft durch eigene Ideen und Errungenschaften zu bereichern.

In dem Beitrag von Oliver Beige steckt noch viel Wissenswertes, was es sich zu lesen lohnt.

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